Datenschutz.
Diese Hinweise gelten für Konten und Organisationen unter platform.eigenweltlabs.com, bezahlte Modellinferenz, Teamverwaltung, Abrechnung, den Knowledge Hub sowie Intake, Aufgaben und verwaltete Konnektoranmeldungen.
Rollen als Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter
Eigenwelt Labs UG (haftungsbeschränkt), c/o Bridgemaker GmbH, Linienstraße 86, 10119 Berlin, Deutschland · chris@eigenweltlabs.com
Wir sind Verantwortlicher für Konto-, Abonnement-, Sicherheits- und Compliance-Daten. Verarbeitet ein Kunde personenbezogene Daten in Prompts, Ausgaben, Hub-Inhalten, Intake-Nachrichten, Aufgaben oder verwalteten Verbindungen, ist in der Regel der Kunde Verantwortlicher und wir sind Auftragsverarbeiter. Für Geschäftskunden gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Von uns verarbeitete Daten
- Konto-, Authentifizierungs-, Organisations-, Mitgliedschafts-, Rollen- und Einladungsdaten.
- Tarif, Zugänge, Abonnementstatus, Rechnungen, Steuerinformationen und Zahlungsstatus.
- Inhaltsfreie Inferenzmetadaten: Nutzer, Modell, Tokenanzahl, Kosten, Zeitstempel und Anfragestatus.
- Von Nutzern veröffentlichte Hub-Inhalte, einschließlich Workflows, Integrationen, Plugins, MCP-Server-Definitionen, Voreinstellungen, Berechtigungen, Herausgeber und Versionsverlauf.
- Intake und Aufgaben: E-Mails an die Intake-Adressen einer Kanzlei und Übermittlungen über ihre Intake-API (Absender, Betreff, Text, Anhänge, Prüfergebnis) sowie Aufgaben mit Beschreibung, Zuständigkeit, Fälligkeit, Notizen, Anhängen und Verlauf, auch in LegalWork angelegte Aufgaben, die mit der Kanzlei synchronisiert werden.
- Konfiguration der Kanzlei: die vom Administrator gewählten Hosting-Regionen und die Ein-/Aus-Entscheidungen zu einzelnen Modellen.
- Je Nutzer und Kanzlei ein Gateway-Zugangsschlüssel, verschlüsselt gespeichert (AES-256-GCM) und bei jeder Anmeldung erneut ausgegeben, damit mehrere Geräte denselben Schlüssel nutzen.
- Bei verwalteter Konnektoranmeldung: Verbindungs- und Anbieterkennungen, Nutzer- und Organisationszuordnung, Anmelde- und Verbindungsstatus, Zeitangaben sowie kurzlebige OAuth-Zugriffstoken zur Weitergabe an den LegalWork-Server. Nango speichert und erneuert die OAuth-Zugangsdaten und verarbeitet die beim Anbieter anfallenden Konto-, Profil- und Berechtigungsmetadaten.
- IP-Adresse, Sitzung, Gerät sowie Zugriffs-, Fehler- und Sicherheitsprotokolle.
Vollständige Kartendaten verarbeitet der Zahlungsanbieter; Eigenwelt speichert sie nicht.
Zwecke und Rechtsgrundlagen
Konto-, Organisations-, Abrechnungs-, Nutzungs- und Hub-Daten werden zur Erbringung und Abrechnung des vereinbarten Dienstes verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Sicherheits- und Betriebsdaten verarbeiten wir zum Schutz der Konten und zur Aufrechterhaltung des Dienstes (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Rechnungs- und Transaktionsdaten werden aufgrund gesetzlicher handels- und steuerrechtlicher Pflichten verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Die Auftragsverarbeitung erfolgt nach den Weisungen des Kunden und dem geltenden Auftragsverarbeitungsvertrag.
Soweit wir Verbindungsdaten als Verantwortlicher verarbeiten, dient dies der von Ihnen angeforderten Anmeldung und sicheren Kontoverknüpfung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Sie selbst Vertragspartner sind; andernfalls unser berechtigtes Interesse, den von Ihrer Organisation angeforderten sicheren Zugang bereitzustellen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Verarbeitung im Auftrag Ihrer Organisation richtet sich nach deren Weisungen und dem Auftragsverarbeitungsvertrag.
Verbundene Speicher und Team-Konfiguration
Bei gemeinsam verwalteten Speicherverbindungen verarbeitet die Plattform Konfigurationen, Berechtigungen, Revisionen und unterstützte geteilte Zugangsdaten. Die Speicherung persönlicher OAuth-Zugangsdaten hängt von der Anmeldemethode ab: Bei eigener OAuth-App verbleiben sie im lokalen verschlüsselten Tresor; bei Anmeldung mit Eigenwelt werden sie durch Nango verwaltet. Dateien werden bei der Bearbeitung als lokale Arbeitskopien geöffnet; das Zurückspeichern in die Quelle erfolgt ausdrücklich. Das Verbinden eines Speichers erstellt keine automatische Sicherung aller Mandatsdateien und indexiert sie nicht automatisch in LegalMemory.
Verwaltete Konnektoranmeldung über Nango
Wenn Sie „Mit Eigenwelt verbinden“ für einen unterstützten Google- oder Microsoft-Konnektor wählen, setzt Eigenwelt Nango Inc., USA, als Dienstleister für OAuth-Anmeldung sowie Speicherung und Erneuerung von Zugangsdaten ein. Verbindungen werden Ihrem Nutzer und Ihrer Kanzlei zugeordnet. Die Plattform prüft diese Zuordnung bei Statusabfragen, erneuter Anmeldung, Tokenabruf und Trennen und gibt dem LegalWork-Server ausschließlich das benötigte Zugriffstoken aus, keine Aktualisierungstoken. Konto- und Sicherheitsverwaltung erfolgt in den oben beschriebenen Rollen; soweit wir Verbindungen im Auftrag Ihrer Organisation bereitstellen, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag.
Nango verarbeitet die Zugangsdaten und zugehörigen Verbindungs- und Profilmetadaten in den Vereinigten Staaten. Diese Verarbeitung findet auch bei ausschließlicher Nutzung von EU-Modellen statt und ist nicht von der Einstellung der Modellregion abhängig. Übermittlungen unterliegen den nach Kapitel V DSGVO erforderlichen Voraussetzungen; Informationen zu den anwendbaren Garantien und eine Kopie erhalten Sie über die Kontaktadresse dieser Hinweise. Zero Data Retention für Inferenzinhalte gilt nicht für OAuth-Zugangsdaten, Verbindungsmetadaten oder Authentifizierungsprotokolle.
E-Mail-, Kalender-, Datei- und Anhangsinhalte gehen für diese Konnektoren direkt zwischen LegalWork und Google oder Microsoft. Die Plattform und Nango stellen hierfür keinen Inhaltsproxy und keine Inhaltssynchronisation bereit. Für eine eigene OAuth-App ist dieser Anmeldedienst nicht erforderlich. Einzelheiten zu Berechtigungen und lokalem Betrieb: LegalWork-Datenschutzhinweise.
Modellinferenz: Regionen, Anbieter und Speicherung
Bezahlte Inferenz läuft über das Eigenwelt-Gateway in der Google Cloud in Frankfurt, Deutschland. Von dort wird die Anfrage an die Modellinfrastruktur des Anbieters geleitet, der das gewählte Modell betreibt. Jedes Modell ist einer Hosting-Region zugeordnet; die Region und der Anbieter werden auf der Modellseite der Plattform und in der Modellliste von LegalWork angezeigt.
Die Europäische Union ist die Voreinstellung. Eine Kanzlei, die keine weitere Region freigeschaltet hat, nutzt in der EU gehostete Modelle; bei Mistral kann die Verarbeitung auch in EFTA-Staaten stattfinden. Ein Modell, das Eigenwelt später hinzufügt – auch bei einem neuen Anbieter –, ist standardmäßig ausgeschaltet und erreicht die Kanzlei erst, wenn ein Administrator es einschaltet.
Ein Administrator kann weitere Hosting-Regionen freischalten, derzeit die Vereinigten Staaten. Diese Auswahl gilt für die gesamte Kanzlei und stellt eine dokumentierte Weisung des Kunden im Sinne von Art. 28 Abs. 3 lit. a DSGVO dar, Inferenzinhalte an Modellinfrastruktur in der gewählten Region zu übermitteln. Solche Übermittlungen stützen sich auf einen Angemessenheitsbeschluss oder geeignete Garantien nach Kapitel V DSGVO, insbesondere die EU-Standardvertragsklauseln in den Auftragsverarbeitungsverträgen der betroffenen Anbieter.
Mistral Large 4 (Eigenwelt Europe Mistral) beziehen wir direkt von Mistral AI über dessen regionalen EU-Zugang. Nach der Dokumentation von Mistral kann die Verarbeitung auch in EFTA-Staaten stattfinden. ZDR ist für die zustandslosen Chat-Anfragen von Eigenwelt aktiviert; die Nutzung von API-Daten zum Training ist separat abgeschaltet. Konto-, Abrechnungs- und Betriebsmetadaten können außerhalb der Inferenzregion verarbeitet werden. Das Modell wird genutzt, wenn ein Administrator es freigeschaltet hat.
Das bezahlte Gateway protokolliert weder Prompts noch Ausgaben und speichert nur inhaltsfreie Abrechnungsdaten. Für die von Eigenwelt genutzten Zugänge bei unseren Inferenzanbietern ist Zero Data Retention („ZDR“) aktiviert; Prompt- oder Ausgabeinhalte werden nicht zum Training von Modellen verwendet. Nach ihren veröffentlichten Bedingungen verarbeitet TensorX Prompts und Ausgaben ausschließlich flüchtig in kurzlebigen Enklaven und speichert sie in keinem Speichersystem; Fireworks protokolliert und speichert Prompt- und Ausgabedaten ohne ausdrückliche Freigabe nicht; die Richtlinie von Scaleway erlaubt vorübergehenden Zugriff und eine Speicherung von bis zu zwei Wochen zur Untersuchung ungewöhnlicher Fehler oder vermuteter missbräuchlicher Aktivitäten sowie die Speicherung aggregierter, anonymisierter Nutzungsdaten für bis zu sechs Monate.
Für die über Google Cloud (Vertex AI) bereitgestellten Gemini-Modelle hat Google die Protokollierung zur Missbrauchserkennung für Eigenwelt abgeschaltet. Prompts an diese Modelle werden daher auch nicht zur Missbrauchserkennung protokolliert oder gespeichert; ZDR gilt für sie wie für die übrigen Modelle.
Die Claude-Modelle (Anthropic) und die GPT-Modelle (OpenAI) beziehen wir über regionale Zugänge von OpenRouter ausschließlich von freigegebenen Endpunkten mit Zero Data Retention bei Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud. Für die Claude-Modelle können wir Amazon Bedrock auch direkt nutzen. Dabei verarbeitet AWS die Inferenzinhalte im Auftrag von Eigenwelt; OpenRouter erhält Inhalte nur, wenn sein Zugang tatsächlich verwendet wird. Anfragen werden nicht an die eigenen Schnittstellen von Anthropic oder OpenAI übermittelt. OpenRouter löscht Eingaben und Ausgaben nach seinem Auftragsverarbeitungsvertrag unverzüglich nach Erzeugung der Ausgabe und speichert nur inhaltsfreie Metadaten der Anfrage; vorbehalten bleiben gesetzliche Aufbewahrungspflichten und die Abwehr missbräuchlicher Nutzung.
Der direkte Bedrock-Zugang verwendet getrennte regionale Inferenzprofile für EU und US innerhalb desselben AWS-Kontos. Die freigegebene Hosting-Region bestimmt den Inferenzweg. EU-Anfragen werden in Irland angenommen und können innerhalb der freigegebenen EU-Infrastruktur in Irland, Frankreich, Deutschland, Schweden, Italien und Spanien verarbeitet werden. Für die US-Claude-Modelle werden Anfragen in Nord-Virginia angenommen und ausschließlich innerhalb von Nord-Virginia, Ohio und Oregon verarbeitet, wenn ein Administrator sowohl die US-Hosting-Region als auch das jeweilige Modell freigeschaltet hat. Eigenwelt verwendet ausschließlich für ZDR geeignete Modelle mit der AWS-Aufbewahrungseinstellung „none“ in beiden Eingangsregionen und ohne Protokollierung von Inferenzinhalten. Bei Störungen oder Kapazitätsengpässen kann OpenRouter als Ersatzweg zum selben Modellstand eingesetzt werden; Modellfreigaben, Hosting-Region und ZDR gelten dabei unverändert. Für EU-Modelle prüfen und beschränken wir die tatsächlichen Modellendpunkte auf die EU, da OpenRouters Region „Europa“ auch Nicht-EU-Länder umfasst. Ist kein geeigneter Zugang verfügbar, schlägt die Anfrage fehl.
Für Bedrock gilt die AWS-Richtlinie zur Missbrauchserkennung bei Bildinhalten. Sie sieht in den dort beschriebenen Fällen eine Speicherung und Prüfung der betroffenen Inhalte sowie gegebenenfalls eine Meldung an zuständige Stellen vor. Einzelheiten enthält § 2 Abs. 9 des Auftragsverarbeitungsvertrags.
ZDR gilt für Inhalte bezahlter Inferenz mit den beschriebenen anbieterspezifischen Ausnahmen, nicht für Konto-, Abrechnungs-, Sicherheits-, Nutzungs- oder Hub-Daten, die bewusst in der Plattform gespeichert werden. Das gesonderte Gateway für kostenlose Modelle arbeitet nicht mit ZDR.
Für Eigenwelt US Jev ist ZDR im TypeSafe-Konto von Eigenwelt aktiviert. TypeSafe AI, Inc. erhält die an dieses SystemOne-Modell übermittelten Inhalte und Fragen nur, wenn ein Administrator sowohl die US-Region als auch das Modell aktiviert hat. Eigenwelt Europe EigenJev wird dagegen von Eigenwelt auf Google Cloud in den Niederlanden betrieben; Anfragen an dieses Modell werden nicht an TypeSafe übermittelt.
Knowledge Hub
Hub-Inhalte werden gespeichert, um sie mit autorisierten Mitgliedern der Kundenorganisation zu teilen. Der Zugriff richtet sich nach Rollen und Berechtigungen; Administratoren und Mitglieder können Inhalte je nach Berechtigung ansehen, installieren, aktualisieren, anheften oder entfernen und den Herausgeber erkennen. Nutzer dürfen nur autorisiertes Material teilen. Zugangsdaten gehören ausschließlich in Funktionen, die ausdrücklich für deren Schutz und Berechtigungskontrolle entwickelt wurden.
Intake und Aufgaben
Intake ist ausgeschaltet, bis ein Administrator es aktiviert. E-Mails an die Intake-Adressen einer Kanzlei nimmt unser Dienstleister Brevo entgegen und leitet sie an die Plattform weiter. Dort wird zuerst der Absender anhand der Regeln der Kanzlei geprüft. Nicht zugelassene Nachrichten werden ohne KI-Verarbeitung je nach Einstellung mit dem Ablehnungsgrund, aber ohne Anhänge gespeichert oder verworfen. Aus zugelassenen Nachrichten erstellt ein KI-Modell über das bezahlte Gateway eine Aufgabe und weist sie einem Mitglied zu; dafür gelten die obigen Angaben zu Modellregionen und ZDR.
Nachrichten, Anhänge und Aufgaben werden in der Plattformdatenbank in Frankfurt gespeichert, solange die Kanzlei den Dienst nutzt, und im Rahmen der Sichtbarkeitseinstellungen mit den angemeldeten Mitgliedern der Kanzlei in LegalWork synchronisiert. Aufgaben, die ein angemeldetes Mitglied in LegalWork anlegt, werden ebenso gespeichert und geteilt. Gelöschte Aufgaben kommen in einen Papierkorb und können wiederhergestellt werden.
Plattform-Analyse
Um zu verstehen, wo die Registrierung, der Abschluss eines Abonnements und die Verbindung mit LegalWork abbrechen, erfassen wir benannte Produktereignisse und senden sie an die PostHog EU Cloud in Frankfurt. Erfasst werden Ereignisse wie der Beginn oder das Ende einer Testphase, Änderungen der Zugangszahl, fehlgeschlagene Zahlungen, das Anlegen einer Kanzlei sowie Beitritt und Entfernung von Mitgliedern; im Browser zusätzlich aufgerufene Seiten und Ladezeiten.
- Bezugspunkt der Ereignisse ist die Kanzlei, nicht die einzelne Person: als Kennung dient ein Hashwert (SHA-256) der Organisations-ID. Das ist eine Pseudonymisierung im Sinne von Art. 4 Nr. 5 DSGVO, keine Anonymisierung.
- Keine Personenprofile, keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine Nutzer- oder Zahlungsanbieter-IDs in den Ereignissen.
- Nur ausdrücklich benannte Ereignisse. Automatische Klickerfassung, Heatmaps und Sitzungsaufzeichnung sind abgeschaltet, damit keine auf der Seite dargestellten Kundendaten miterfasst werden.
- Das bezahlte Inferenz-Gateway ist bewusst nicht mit der Analyse verbunden. Prompts, Ausgaben und die Nutzung einzelner Modelle erscheinen dort nicht.
Grundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Verbesserung und Absicherung des Dienstes (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sie können der Verarbeitung unter der unten genannten Adresse widersprechen. Ereignisse werden höchstens 24 Monate gespeichert.
Unterauftragsverarbeiter für Infrastruktur
- Google Cloud Platform: Anwendung, Gateway, Datenbanken, Objektspeicher, Caches, Hub-Daten und Betriebsmetadaten in
europe-west3(Frankfurt, Deutschland); Hosting des von Eigenwelt betriebenen Modells Eigenwelt Europe EigenJev ineurope-west4(Niederlande), nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag von Google Cloud. - TensorX Limited (Dublin, Irland): Modellinferenz für die europäischen Modelle, betrieben in Dublin und Helsinki, nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag.
- Scaleway SAS (Paris, Frankreich): Modellinferenz in der EU (Region fr-par), nach der Datenschutzrichtlinie für Generative APIs und dem Auftragsverarbeitungsvertrag.
- Mistral AI (Paris, Frankreich): Modellinferenz für Mistral Large 4 über den regionalen EU-Zugang (dokumentiertes Verarbeitungsgebiet EU/EFTA), nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag.
- Google Cloud (Vertex AI): Modellinferenz in der EU und – nur nach Freischaltung durch einen Administrator – in den Vereinigten Staaten, nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag von Google Cloud.
- Fireworks.ai, Inc. (San Mateo, Kalifornien, USA): Modellinferenz für die US-Modelle, nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag des Anbieters. Wird nur tätig, wenn ein Administrator ein US-Modell freigeschaltet hat.
- TypeSafe AI, Inc. (Vereinigte Staaten): SystemOne-Modellinferenz für Eigenwelt US Jev in den Vereinigten Staaten, mit ZDR im TypeSafe-Konto von Eigenwelt. Wird nur tätig, wenn ein Administrator sowohl die US-Region als auch dieses Modell freigeschaltet hat. Grundlage ist der Auftragsverarbeitungsvertrag von TypeSafe; dieser bezieht für Übermittlungen von einem Auftragsverarbeiter an einen Unterauftragsverarbeiter Modul 3 der EU-Standardvertragsklauseln ein.
- Amazon Web Services EMEA SARL (Amazon Bedrock) (Luxemburg): Direkte Modellinferenz für die Claude-Modelle in Irland, Frankreich, Deutschland, Schweden, Italien und Spanien sowie – nur nach Freischaltung der US-Region und des jeweiligen Modells durch einen Administrator – in Nord-Virginia, Ohio und Oregon, nach dem AWS-Auftragsverarbeitungsvertrag. ZDR, Modellfreigaben und die gewählte Hosting-Region gelten auch beim Ersatzweg über OpenRouter. Einzelheiten enthält Anlage 3 des Auftragsverarbeitungsvertrags.
- OpenRouter, Inc. (New York, USA): Weiterleitung von Inferenzanfragen für die Claude- und GPT-Modelle, einschließlich als Ersatzweg für direkte Cloud-Inferenz, über regionale Zugänge mit freigegebenen EU-Endpunkten und – nur nach Freischaltung durch einen Administrator – in den Vereinigten Staaten, nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag von OpenRouter; dieser bezieht Modul 2 der EU-Standardvertragsklauseln ein. Inhaltsfreie Metadaten der Anfrage verarbeitet OpenRouter auch in den Vereinigten Staaten.
- Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud (Vertex AI): Modellinferenz für die Claude- und GPT-Modelle als Infrastrukturanbieter von OpenRouter, in der EU und – nur nach Freischaltung durch einen Administrator – in den Vereinigten Staaten.
- Nango Inc. (Vereinigte Staaten): OAuth-Anmeldung, Speicherung und Erneuerung von Zugangsdaten sowie Verbindungs- und Profilmetadaten für freiwillig verbundene Konten, verarbeitet in den USA. Keine Weiterleitung von E-Mail-, Kalender-, Datei- oder Anhangsinhalten über Nango. Weitere Angaben: Nango-Auftragsverarbeitung und Datenschutzhinweise.
- Clerk, Inc. (San Francisco, Kalifornien, USA): Konten, Authentifizierung, Organisationen, Mitgliedschaften und Einladungen, nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag des Anbieters.
- Brevo GmbH (Berlin, Deutschland): Empfang von E-Mails an Intake-Adressen einschließlich Anhängen, verarbeitet in der EU (Frankreich und Belgien), nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag des Anbieters. Wird nur tätig, wenn eine Kanzlei Intake aktiviert hat.
- Stripe Payments Europe, Limited (Dublin, Irland): Zahlungsabwicklung, Abonnements, Steuerberechnung und Rechnungen. Vollständige Kartendaten verarbeitet ausschließlich Stripe.
- PostHog: Plattform-Analyse in der EU Cloud in Frankfurt, Deutschland, nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag des Anbieters.
Die Kerndaten der Plattform werden in der EU gehostet. Bezahlte Inferenz wird in der EU verarbeitet, solange kein Administrator eine weitere Region freigeschaltet hat; bei Mistral kann die Verarbeitung auch in EFTA-Staaten stattfinden. Soweit eine Verarbeitung in einem Drittland stattfindet – aufgrund der Modell- oder Regionenauswahl, wegen der verwalteten Konnektoranmeldung bei Nango, des Sitzes eines Anbieters oder infolge eingeschränkten Supportzugriffs –, stützt sie sich auf einen Angemessenheitsbeschluss oder Garantien wie die EU-Standardvertragsklauseln gemäß Kapitel V DSGVO. Die verbindliche Liste der genehmigten Unterauftragsverarbeiter mit Verarbeitungsorten und -zwecken enthält Anlage 3 des Auftragsverarbeitungsvertrags.
Speicherung und Löschung
Für bezahlte Prompt- und Ausgabeinhalte gilt ZDR einschließlich der oben beschriebenen anbieterspezifischen Aufbewahrungsausnahmen. Konto-, Organisations- und Hub-Daten bleiben gespeichert, solange sie zur Erbringung des Dienstes benötigt werden oder bis ein autorisierter Nutzer sie löscht. Nach Beendigung löschen oder anonymisieren wir Kundendaten innerhalb einer angemessenen betrieblichen Frist, vorbehaltlich von Sicherungskopien, Sicherheitsanforderungen, Streitigkeiten und gesetzlichen Pflichten. Abrechnungsdaten bleiben für gesetzliche Aufbewahrungsfristen gespeichert. Kunden sollten benötigte Hub-Inhalte vor Schließung einer Organisation exportieren.
Zugangsdaten für verwaltete Verbindungen werden benötigt, solange die Verbindung besteht. Nach erfolgreichem Trennen über LegalWork wird die aktive Verbindung bei Nango gelöscht; eine Abmeldung von Eigenwelt, eine Deaktivierung oder das Ausschalten des Schreibzugriffs allein bewirkt dies nicht. Beim Anbieter erteilte Berechtigungen können zusätzlich in dessen Kontoeinstellungen widerrufen werden. Technische Sicherheitsprotokolle und Sicherungskopien können über die aktive Verbindung hinaus bestehen bleiben, soweit für Sicherheit, Wiederherstellung oder gesetzliche Pflichten erforderlich; sie unterliegen den jeweils geltenden zweckgebundenen Löschregeln. Löschbegehren für verbleibende Verbindungsdaten richten Sie an uns.
Ihre Rechte
Sie können Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Datenübertragbarkeit verlangen, der Verarbeitung widersprechen und sich bei einer zuständigen Aufsichtsbehörde beschweren. Wenden Sie sich bei kundenseitig verwalteten Daten zunächst an Ihre Organisation; wir unterstützen Kunden bei Anfragen im erforderlichen Umfang. Kontakt: chris@eigenweltlabs.com.