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EIN INDEX

Alle Daten und alles Wissen in einem Memory-System.

Das Wissen einer großen Kanzlei liegt im DMS, auf dem Fileserver, in den Postfächern und in dem, was das letzte IT-Projekt hinterlassen hat. LegalMemory liest all das dort, wo es liegt, und macht daraus einen Index, dem man tatsächlich eine Frage stellen kann.

01

Nichts wird verschoben

Die Dokumente bleiben in iManage, SharePoint, NetDocuments, auf dem Fileserver und im Postfach, und diese Systeme bleiben die führenden. LegalMemory baut daraus einen Index, statt sie zu ersetzen. Es gibt kein Migrationsprojekt und niemanden, der Dateien von Hand verschiebt.

Keine Migration
02

Die richtige Fassung, keine Verwechslung

Die meisten Suchwerkzeuge liefern bereitwillig einen Entwurf von vor zwei Jahren. LegalMemory weiß, welches Dokument welches ersetzt hat, zitiert die unterschriebene Fassung und weist es aus, wenn bewusst ein älterer Entwurf herangezogen wird.

Entwurf, Redline, Unterschrift
03

Abgelegt, wie Juristen denken

Jedes Dokument liegt in seinem Mandat, seinem Rechtsgebiet und seinem Dokumenttyp, mit Beteiligten und Fristen daran. Wer nach einer Transaktion fragt, bekommt deren Akte und nicht jeden Anteilskaufvertrag des Hauses.

Mandat, Rechtsgebiet, Beteiligte
04

Aktuell, ohne dass jemand nachhält

Neue Dokumente, neue Fassungen und entzogene Zugriffsrechte erreichen den Index von selbst, meist innerhalb von Minuten. Niemand muss an das Hochladen denken, und zwischen zwei IT-Projekten veraltet nichts.

Minuten statt Quartale
AUF EIGENEN SERVERN

Die eigene Wissens- und Datenschicht, im eigenen Tenant oder auf eigenen Servern.

Daran entscheidet sich, ob eine große Kanzlei einen Wissensindex überhaupt einsetzen kann. LegalMemory wird in der eigenen Umgebung installiert. Mandatsakten, berufsgeheimnisgeschütztes Material und der daraus gebaute Index verlassen die Kanzlei nicht.

05

Im eigenen Netz

Jede Komponente läuft als Container auf den Servern der Kanzlei oder in einem Tenant, den die Kanzlei kontrolliert. Nichts telefoniert nach außen. Genau deshalb kommt ein gehosteter Index für Häuser ab einer gewissen Größe nicht infrage.

On premises oder eigener Tenant
06

Jeder sieht nur seine Mandate

Die Zugriffsrechte stammen aus dem Quellsystem und hängen per Single Sign-on an der Person. Wer ein Dokument in iManage nicht öffnen darf, findet es auch hier nicht, und es hat die Rangfolge nie beeinflusst.

Dieselben Grenzen wie im DMS
07

Eigene Modelle, eigene Verträge

Auslesen und Indizieren laufen über Modelle, die die Kanzlei auswählt: gehostet unter eigenem Vertrag oder auf eigener Hardware. Keine Mandantendaten trainieren fremde Modelle, und kein Anbieter hält am Ende eine Kopie des Bestands.

Keine Daten verlassen das Haus
08

Bleibt der Kanzlei

Das gesamte System ist Open Source. Wird das KI-Produkt darüber im nächsten Jahr ausgetauscht, bleiben der Index, die Struktur und die investierte Arbeit im Haus.

Open Source
01VERBINDEN

An der Arbeitsweise ändert sich nichts.

LegalMemory läuft im Hintergrund und synchronisiert gegen das DMS, das die Kanzlei ohnehin einsetzt. Ein Connector je System, von der Kanzlei freigegeben. Gelesen werden Inhalt, Metadaten und Rechte, in das Quellsystem geschrieben wird nichts. Der Index enthält allerdings aufbereiteten Text und Embeddings und ist damit sehr wohl eine zweite Kopie von Mandantenmaterial. Genau deshalb steht er auf den Servern der Kanzlei, im selben Perimeter, mit den Rechten, aus denen er gebaut wurde. Was entfällt, sind Umzug, Stichtag und das Verschieben von Dateien per Hand.

  • iManageDMS
  • SharePointDMS
  • NetDocumentsDMS
  • Exchange / OutlookMAIL
  • SMB / FileserverDATEIEN
  • Kanzleieigene SystemeEIGENBAU
02STRUKTURIEREN

Alte Fassungen und Entwürfe, automatisch herausgefiltert.

Aus jedem Dokument werden Typ, Rechtsgebiet, Mandat, Fassungsstand, Beteiligte und Laufzeiten ausgelesen. Deshalb weiß das System, dass v8 die Unterschriftsfassung ist und v7 nur noch Historie. Wer nach der Kündigungsregelung fragt, bekommt die geltende, nicht die verhandelte.

document_type
Anteilskaufvertrag
practice_area
M&A · Gesellschaftsrecht
matter
Projekt Nordlicht
version_status
Unterschriftsfassung, ersetzt v7
parties
Nordlicht Holding, Vega BidCo
effective_period
11.03.2026 bis offen
03BERECHTIGUNGEN

Berechtigungen werden aus dem Quellsystem übernommen.

Berechtigungen werden aus dem Quellsystem übernommen und gelten vor der Suche, nicht danach. Sonst verrät schon die Trefferliste, dass es zu einem Mandat etwas gibt, und in einer Kanzlei mit Chinese Walls ist das genau der Vorfall, den niemand haben will.

Dokument im MandatPartnerinAssociate
SPA_Nordlicht_v8_execution.docxYesYes
Board_minutes_2026-02-18.pdfYesNo
Redline_v7_v8.docxYesYes
Fee_arrangement_Nordlicht.pdfYesNo
GEMESSEN

Messbar besseres Retrieval als einfaches RAG.

Eine Antwort ist nur so gut wie die Stelle, auf der sie steht. Die ehrliche Frage ist also, ob die richtige überhaupt gefunden wurde. Genau das messen wir, über mehr als 10.000 juristische Dokumente: Eine gewöhnliche Vektorsuche findet sie in 60 von 100 Fällen, LegalMemory in 95.

Die Zahlen sind unsere, gemessen auf unserem Bestand, und kein öffentliches Ranking. Zählen wird am Ende die Zahl auf Ihren Akten. Deshalb gehört ein Benchmark-Lauf auf dem eigenen Bestand zu jeder Installation.

Naives RAGChunks, ein Vektorindex, Filter danach
0%
LegalMemoryFilter zuerst, hybride Fusion, Graph, Reranking
0%
EINMAL BAUEN

Anschluss an alle KI-Werkzeuge und Arbeitsabläufe.

Heute Harvey, morgen etwas anderes, dazu die selbst gebauten Werkzeuge der Kanzlei. Sie alle lesen aus demselben Index, statt dass jeder Anbieter erneut an das DMS angeschlossen und sicherheitsseitig geprüft werden muss. Jede Anfrage trägt die Identität der Person, die sie stellt.

  • LegalWork
  • Harvey
  • Legora
  • Microsoft Copilot
  • Kanzlei-Agenten
  • Interne Software
01

MCP

Identitätsgebundene Werkzeuge für Agenten, die das Model Context Protocol sprechen.

Pro Person freigegeben
02

HTTP-API

Suche, Dokumentabruf und Metadaten für eigene Anwendungen der Kanzlei.

OAuth 2.1
03

Connectoren

Fertige Anbindungen für Werkzeuge, die weder MCP noch die API direkt nutzen.

Ohne Eigenentwicklung
FRAGEN

Was Kanzleien zuerst fragen.

Was ist LegalMemory?

LegalMemory ist ein quelloffener Wissensindex für Kanzleien. Er verbindet sich mit dem vorhandenen Dokumentenmanagement, den Postfächern und den Fileservern, ordnet die gefundenen Dokumente Mandaten, Fassungen und Beziehungen zu und stellt diesen Kontext freigegebenen KI-Werkzeugen über MCP oder eine HTTP-API bereit. Betrieben wird er in der Infrastruktur der Kanzlei.

Verlassen Daten die Kanzlei?

Nein. LegalMemory läuft in der Umgebung der Kanzlei und liest die Quellsysteme an Ort und Stelle. Modellaufrufe laufen über ein Gateway, das auf die eigenen gehosteten oder lokalen Modelle zeigt. Mandatsdaten trainieren kein öffentliches Modell.

Worin liegt der Unterschied zu Dokumenten in einer Vektordatenbank?

Ein Vektorindex allein liefert Textstellen, die ähnlich aussehen. LegalMemory bestimmt zuerst den Zugriffsbereich und die Metadatenfilter und lässt lexikalische, semantische, kennungsbasierte und Graph-Suche ausschließlich innerhalb dieses Bereichs laufen. Die Treffer tragen ihr Mandat, ihren Fassungsstand und eine Fundstelle, die sich öffnen lässt.

Was passiert mit überholten Entwürfen?

Sie bleiben im Index, denn die Fassungsgeschichte gehört zur Akte. Sie sind jedoch als überholt gekennzeichnet und bleiben in Antworten unberücksichtigt, sofern die Frage nicht ausdrücklich die frühere Fassung betrifft.

Welche Werkzeuge können darauf zugreifen?

Jedes Werkzeug, das MCP oder HTTP spricht. LegalWork, Harvey, Legora, Microsoft Copilot, kanzleieigene Agenten und interne Software binden sich auf demselben Weg an. Jede Anfrage ist an die Identität der anfragenden Person gebunden.

Wie läuft ein Deployment ab?

Ein Gespräch zum Zuschnitt, Connectoren für die relevanten Systeme, eine Entscheidung zur Ontologie und ein Benchmark-Lauf auf dem eigenen Bestand. Uns ist die Zahl auf Ihren Akten lieber als das Zitat unserer eigenen.

Die Zahl auf Ihren eigenen Akten.

Ein Gespräch über die Systeme der Kanzlei, ein Connector-Plan und ein Benchmark-Lauf auf Ihrem Bestand. Danach entscheidet eine Messung, nicht eine Demo.