Was ist LegalMemory?
LegalMemory ist ein quelloffener Wissensindex für Kanzleien. Er verbindet sich mit dem vorhandenen Dokumentenmanagement, den Postfächern und den Fileservern, ordnet die gefundenen Dokumente Mandaten, Fassungen und Beziehungen zu und stellt diesen Kontext freigegebenen KI-Werkzeugen über MCP oder eine HTTP-API bereit. Betrieben wird er in der Infrastruktur der Kanzlei.
Verlassen Daten die Kanzlei?
Nein. LegalMemory läuft in der Umgebung der Kanzlei und liest die Quellsysteme an Ort und Stelle. Modellaufrufe laufen über ein Gateway, das auf die eigenen gehosteten oder lokalen Modelle zeigt. Mandatsdaten trainieren kein öffentliches Modell.
Worin liegt der Unterschied zu Dokumenten in einer Vektordatenbank?
Ein Vektorindex allein liefert Textstellen, die ähnlich aussehen. LegalMemory bestimmt zuerst den Zugriffsbereich und die Metadatenfilter und lässt lexikalische, semantische, kennungsbasierte und Graph-Suche ausschließlich innerhalb dieses Bereichs laufen. Die Treffer tragen ihr Mandat, ihren Fassungsstand und eine Fundstelle, die sich öffnen lässt.
Was passiert mit überholten Entwürfen?
Sie bleiben im Index, denn die Fassungsgeschichte gehört zur Akte. Sie sind jedoch als überholt gekennzeichnet und bleiben in Antworten unberücksichtigt, sofern die Frage nicht ausdrücklich die frühere Fassung betrifft.
Welche Werkzeuge können darauf zugreifen?
Jedes Werkzeug, das MCP oder HTTP spricht. LegalWork, Harvey, Legora, Microsoft Copilot, kanzleieigene Agenten und interne Software binden sich auf demselben Weg an. Jede Anfrage ist an die Identität der anfragenden Person gebunden.
Wie läuft ein Deployment ab?
Ein Gespräch zum Zuschnitt, Connectoren für die relevanten Systeme, eine Entscheidung zur Ontologie und ein Benchmark-Lauf auf dem eigenen Bestand. Uns ist die Zahl auf Ihren Akten lieber als das Zitat unserer eigenen.